Mixtuur baut Orgeln in Zevenbergen: Instrumente, die vollständig auf Kundenauftrag zusammengestellt werden, mit einem Händlernetz weit über die Niederlande hinaus. Zwölf Mitarbeitende, ein Montageprozess mit Tausenden Teilen und Instrumente, die nach der Lieferung noch Jahrzehnte Service brauchen.
Die Herausforderung
Das Unternehmen lief auf veralteter Branchensoftware, die nicht mehr mitwuchs. Jeder Orgelauftrag ist anders: Register, Klaviaturen, Ausführung und Optionen unterscheiden sich je Kunde, und diese Entscheidungen müssen konsistent vom Angebot über die Stückliste bis zur Seriennummer durchlaufen. Außerdem arbeiten fünf Personen vollständig im System, während sieben Kolleginnen und Kollegen vor allem Stunden erfassen und ins Lager schauen. Der Wunsch: ein System, das all das kann, live vor dem 1. September.
Der Ansatz
Die Kickstart-Methode: eine Fit-Gap je Prozess, danach die Kernprozesse in Schritten. Verkauf, Lager, Fertigung, Projekte und Stunden, Buchhaltung und Service (Außendienst und Helpdesk) wurden eingerichtet, die Stammdaten kamen über einen strukturierten Import hinein, und das Lager erhielt FIFO-Bewertung und logische Lagerorte. Das Besondere ist der CPQ Builder: Händler und Kunden stellen eine Orgel in einem Konfigurator mit 3D-Ansicht zusammen, mit Ausschlussregeln, empfohlenen Optionen und Erläuterung je Auswahl. Jede Konfiguration wird sofort ein Angebot mit den richtigen Auftragspositionen. Und per Augmented Reality stellen Sie die konfigurierte Orgel auf dem Smartphone live in Ihren eigenen Raum, sodass Sie sehen, wie das Instrument dort wirkt, bevor etwas gebaut ist. Ein Händlerportal und die Seriennummernregistrierung bis zum Endkunden schließen die Kette.
Das Ergebnis
Mixtuur ist live. Ein Auftrag beginnt als Konfiguration, wird ein Fertigungsauftrag mit der richtigen Stückliste, und das Instrument verlässt das Haus mit einer Seriennummer, die auch Jahre später noch verrät, was genau gebaut wurde - wertvoll für Service und Wartung. Die Weiterentwicklung läuft: E-Commerce und E-Mail-Marketing stehen auf der Agenda, und der Support ist mit Odoo Heartbeat strukturell geregelt. So sollte der Schritt von Branchensoftware zu einem lebenden System aussehen.